3 einfache Schritte, damit Sie und Ihr Kind nachts wieder schlafen können

Jedes Kind kommt mit seiner ganz individuellen Veranlagung auf die Welt. Sowohl Schlafrhythmus wie auch die Schlafdauer variieren daher von Kind zu Kind sehr stark. Lassen Sie sich daher nicht von Erziehungsratgebern oder gut gemeinten Ratschlägen verunsichern.

Dieses ganzheitliche und naturheilkundliche 3-Schritte-Schlaf-Programm ist für Kleinkinder von 12 Monaten bis sechs Jahren geeignet, die an mindestens vier Tagen pro Woche mehr als drei Stunden weinen oder schreien. Es wird Sie für die kleinen, aber wesentlichen Details, die für eine intakte Gesundheit relevant sind, sensibilisieren, so dass Sie die Ursache(n) für die Schlafprobleme Ihres Kindes auf die Spur kommen werden. Denn diese entstehen durch eine Reihe ungünstiger Häufungen, die schliesslich einen Domino-Effekt auslösen und die Gesundheit Ihres Kindes erheblich beeinflussen. Das Programm hilft Ihnen Ihre Wahrnehmung zu schulen, so dass Sie lernen Ihr Kind besser „zu lesen“ und Korrekturen rechtzeitig einzuleiten. Oftmals handelt es sich um hochsensible Kinder (siehe gratis Selbsttest am Ende des Artikels), die vermehrt mit Schlafproblemen zu kämpfen haben.

Warum nicht alles auf Anhieb klappen kann

Seien Sie sich bewusst, dass Sie nicht gleich alles von vornherein meistern können, da niemand liebgewonnene Gewohnheiten von heute auf morgen gerne aufgibt. Auch sollten Sie Ihr Kind nicht als „Extrawurst“ behandeln, sondern ihm die gleiche Beachtung zukommen lassen wie den anderen Familienmitgliedern. Wenn Sie eine gleichmütige Haltung einnehmen, gewinnen Sie mehr Abstand zu sich selbst und Ihrem Kind. So bringen Sie gleichzeitig mehr Ruhe und Gelassenheit in den Alltag. Dieses 7-Tage-Programm ist schnell vorüber und kann daher nur als ein Anfang einer Reise betrachtet werden. Was zählt, ist die Kontinuität und die täglichen kleinen Schritte.

Vorbereitungen treffen

Beginnen Sie mit diesem 3-Schritte-Schlaf-Programm nur, wenn Sie und Ihr Kind bei guter Gesundheit sind. Der ideale Startschuss ist an einem freien Arbeitstag. Gehen Sie gemeinsam auf einen Wochenmarkt und besorgen Sie sich frisches, saisonales, naturbelassenes Gemüse, Getreide, Obst, Öle, Kräuter, stilles Quellwasser und die nachstehenden Produkte.

Tage- oder Notizbuch

1 Flasche kaltgepresstes Bio-Leinöl – für Salate, Rohkostgerichte - kühl und dunkel lagern (Reformhaus/Bioladen)

1 Glas natives Bio-Kokosöl zum Kochen oder Braten (Reformhaus/Bioladen)

1 unbehandelte Holz-Zahnbürste für Kinder (Internetshops/Bioladen)

Fluoridfreie Zahncreme für Kinder (Reformhaus/Bioladen)

Eltern-Programm

Die Voraussetzung für ein gutes Gelingen, ist Ihre mentale Verfassung als Eltern.

Damit Ihr Kind besser schlafen kann, muss es Ihnen als Vater und Mutter körperlich und seelisch gut gehen. Deswegen ist für Sie das wöchentliche Eltern-Programm in Form einer zweistündigen Auszeit pro Woche von großer Bedeutung. Diese zwei Stunden widmen Sie ganz Ihrer Entspannung und Kräftesammlung. Sei es eine Massage, Joggen gehen oder sich ein Kinobesuch gönnen.Wichtig dabei ist es, dass Sie sich auf sich konzentrieren und nicht an Ihr Kind denken oder mit Anderen über Ihr Kind sprechen.

Zu meiden, sind extreme sportliche Aktivitäten, denn diese benötigen viel Regenerationszeit. Planen Sie diese zwei Stunden fest in Ihren Wochenplan ein und organisieren Sie vorausschauend eine dem Kind vertraute Bezugsperson mit der Aufsicht. Denn wenn Sie wieder Energie aufgetankt haben, überträgt sich Ihre positive und gelassene Ausstrahlung auch auf die Stimmung Ihres Kindes, dass abends besser in den Schlaf findet.

Warum Ihr Kind im Elternbett leichter entspannt

Sie sollten das Bett Ihres Sprösslings, wenn Ihr Kind damit einverstanden ist, der Einfachheit halber während des Programms im Elternschlafzimmer aufstellen. Das spart zum einen Zeit und zum anderen bekommen Sie viel mehr mit. Schauen Sie, ob Ihr Kind sein eigenes Bett bevorzugt oder lieber bei Ihnen im Elternbett schlafen möchte. Kinder, die im Elternbett geborgen und angekuschelt einschlafen, wachen in der Regel nachts seltener auf, denn Mütter regulieren während des Schlafs

ganz instinktiv die Schlaf-Körpertemperatur Ihres Kindes durch sanfte Berührungen und durch zu- oder aufdecken.

Tagebuch führen

Nachfolgend finden Sie nun in Bausteinen aufgelistet das 3-Schritte-Programm, das jedes für sich vom ersten bis zum siebten Tag täglich umgesetzt werden sollte. Bitte führen Sie ein handliches Tagebuch ständig mit sich und notieren Sie stichwortartig, z.B. wie lange und wie oft Ihr Kind nachts aufgewacht ist, warum ist es aufgewacht, hatte es Durst, war es verängstigt, erschrocken, hat es geschwitzt, etc. Mit welcher Laune ist es am Morgen aufgewacht. Notieren Sie was es gerne isst und ungefähr wie viel von was. Auch Ihre Gefühle und Emotionen in den einzelnen Situationen sollten Sie niederschreiben. Diese Informationen sind wichtig, um mögliche Anpassungen vorzunehmen und zu vermeiden, dass wichtige Details verloren werden.

Betrachten Sie dieses Programm auf eine spielerische Art, dann werden Sie den Alltag inspiriert und freudvoll begehen.

Schritt 1: Trinken

Wann sollte Quellwasser getrunken werden?

Jeweils 30 Minuten vor jeder Mahlzeit, sollte Ihr Kind mindestens 1- 2 Gläser körperwarmes Quellwasser und frühestens wieder eine Stunde nach der Mahlzeit etwas trinken. Denn nur so, ist eine optimale Verdauung gewährleistet und nur dann kann der gesamte Organismus gesund funktionieren. Wenn Ihr Kind das nicht einhalten kann, dann lassen Sie es gewähren, aber erklären Sie ihm anschaulich und liebevoll in der Kindersprache den Grund dafür ohne dabei Druck auszuüben.

Warum kein Leitungswasser?

Da Leitungswasser mit Schadstoffen belastet ist, sollte es unter keinen Umständen ungefiltert getrunken werden. Nur ein mineralstoffarmes Quellwasser reinigt dem Körper von Giften, Schadstoffen und angesammelten Schlacken. Denn werden diese Schadstoffe nicht zeitnah aus dem Körper ausgeleitet, wird unser Körper „sauer“. Das merken Sie daran, dass Ihr Kind sich müde, energie- und antriebslos fühlt und abends, obwohl es hundemüde ist, nicht einschlafen kann.

Welche Getränke sind nicht gesundheitsförderlich?

Meiden Sie konzentrierte Säfte, kohlensäure- und zuckerhaltige Getränke, da sie die Gesundheit Ihres Kindes maßgeblich negativ beeinflussen und es zu Schlafproblemen kommen kann.

Ihre Umsetzung: 1. Tag – 7. Tag stilles Quellwasser

Nachts verlieren wir Menschen durch Schwitzen mindestens 1 Liter Flüssigkeit. Damit der Körper Ihres Kindes nicht austrocknet, muss daher morgens nach dem Aufstehen nüchtern mindestens ein, besser zwei große Gläser körperwarmes Quellwasser (37°C) schluckweise getrunken werden. Wird nicht ausreichend getrunken, würde die anschliessend aufgenommene Nahrung sehr viel länger im Magen liegen bleiben. Das merken Sie daran, dass Ihr Kind an Verdauungsbeschwerden, wie Aufstoßen, Völlegefühl, Blähungen, einem aufgetriebenem Bauch und unter Verstopfung leidet.

Schritt 2: Essen

Eine ausgewogene Ernährung ist das A und O. Die ersten drei Lebensjahre bilden den Grundstein für die seelische und die körperliche Gesundheit Ihres Kindes. Eine ausgewogene, naturbelassene, vollwertige Ernährung ist daher unerlässlich. Denn sie ist ausschlaggebend dafür, dass sich eine gesunde Darmflora aufbauen kann.

Denn der Darm ist auch gleichzeitig der Sitz unseres Immunsystems. Das Immunsystem schützt uns vor Krankheitserregern und für eine intakte Gesundheit unerlässlich.

Ernährung, die uns krank macht

Gestört bzw. geschwächt wird die Darmflora durch industriell verarbeitete Lebens- und Nahrungsmittel, Süssigkeiten, Fertiggerichte, Weissmehl, weisser Reis, kohlensäurehaltige Getränke, Softdrinks, Genussmittel etc. Sie enthalten nichts brauchbares für unseren Körper. Ganz im Gegenteil, sie rauben dem Körper seine Energie, leeren seine Speicher, fördern die Vermehrung der „bösen“ Bakterien im Darm und blockieren die Aufnahme von Vital- und Nährstoffen aus frischem,

naturbelassenen Lebensmitteln. Folglich erleidet der Körper nach und nach einen Mangel an Nähr- und Vitalstoffen, die Schlafprobleme nach sich ziehen und in einer nächsten Phase, die Entwicklung von Krankheiten maßgeblich fördert.

Wie viele Mahlzeiten am Tag?

Ab dem 12. Monat sind fünf kleine Mahlzeiten ideal, bestehend aus dem Frühstück, dem Mittagessen, Abendessen und zwei Zwischenmahlzeiten. Jedoch hat jedes Kind seine eigenen Vorlieben, lassen Sie es daher selbst entscheiden, ob es doch fünf oder weniger Mahlzeiten zu sich nehmen möchte und haben Sie immer einen kleinen Vorrat parat.

Ihre Umsetzung: 2. Tag – 7. Tag Frühstück - die wichtigste Mahlzeit

Jeden Morgen sollte das Frühstück idealerweise zur gleichen Uhrzeit eingenommen werden. Feste Uhrzeiten helfen Ihrem Kind sich zu entspannen, da es weiss, was als Nächstes ansteht. Beginnen Sie den Tag mit einem vollwertigen, warmen Frühstück zwischen 07.00 und 09.00 Uhr. Das warme Frühstück bringt dem gesamten Organismus auf Trab und spendet Ihrem Kind die nötige Energie und Ruhe für den neuen Tag. Als glutenfreies Frühstücksgetreide, dass schnell und einfach zubereitet werden kann, gehören Hirse, Quinoa, Buchweizen oder Amaranth. Servieren Sie dazu ein kurz gedämpftes Gemüse wie Hokkaido-Kürbis, Karotten, Brokkoli, Pastinaken oder Fenchel. Achten Sie gegebenenfalls auf die Präsentation der Speisen. Das lohnt sich vor allem dann, wenn Sie Ihrem Kind ein neues Gemüse schmackhaft machen wollen. Verfeinern bzw. würzen Sie die Speisen mit dem Saft einer frischen Bio-Zitrone und frischen Bio-Kräutern wie Petersilie oder Dill. Meiden Sie herkömmliches Salz, das kann die Nieren Ihres Kindes schädigen und verfälscht den Eigengeschmack. Bei grösseren Kindern, die gerne etwas Salz zum Würzen bevorzugen, empfiehlt es sich ein unbehandeltes Himalaya-Salz, welches frei von Schadstoffen und Schwermetallen ist, zu verwenden.

Zwischenmahlzeiten

Die Zwischenmahlzeit eignet für rohes, saisonales Bio-Obst am späten Vormittag. Achten Sie darauf nur reifes Obst und nur jeweils eine Obstart pro Zwischenmahlzeit anzubieten, damit es nicht zu Verdauungsbeschwerden kommt. Statt Obst können Sie nachmittags als Snack zwei bis drei ungeschwefelte Trockenfrüchte wie Aprikosen oder Datteln Ihrem Kind anbieten. Fragen Sie Ihr Kind was es genau essen möchte.

3. Tag – 7. Tag Mittagessen

Sollten Sie eine Mischung aus Rohkost wie Salat und Gekochtes zum Mittagessen vorbereitet haben, sollte stets erst das Rohkost-Gericht für sich alleine gegessen werden und nach ca.15 Minuten die gekochten Speisen, wie z.B. eine Kartoffelsuppe oder Pellkartoffeln mit Gemüse.

4. Tag – 7. Tag Abendessen

Am Abend sollte Ihr Kind nur leicht verdauliche Speisen einnehmen damit es gut schlafen kann. Sie, können eine Gemüsesuppe, Gemüseburger oder ein Gemüseeintopf mit etwas glutenfreies Getreide zubereiten.

Wann sollte mein Kind zu Abend essen?

Das Abendessen sollte zwischen 17.00 und 18.00 Uhr eingenommen werden. Mindestens zwei Stunden Abstand zur Schlafenszeit sollten unbedingt für einen guten Schlaf eingehalten werden. Also wäre die Schlafenszeit gegen 19.00 bzw. 20.00 Uhr.

Tierische Eiweiße

Sollte Ihr Kind gerne Yoghurt oder Quark essen, eignet sich dazu der Vormittag oder Mittag am Besten, da tierische Eiweiße wie Käse, Joghurt, Butter, oder mageres Bio-Fleisch schwer im Magen liegen und abends nicht mehr verdaut werden können. Dasselbe gilt übrigens für Rohkost, Salate oder Smoothies.

Mein Kind isst/trinkt nicht genug

Kinder wissen instinktiv, was sie für ihre Gesundheit förderlich ist und was nicht. Wenn Ihr Kind also eine Mahlzeit oder das Trinken verweigert, stecken Sie nicht gleich den Kopf in den Sand. Es will Ihnen damit nur sagen, Mama, es geht mir gut und ich brauche gerade nichts. Zwingen Sie es nicht zum Essen oder zum Trinken, aber bieten Sie ihm stets eine zweite Option an, vielleicht mag es lieber Quellwasser mit etwas Zitronensaft statt nur Quellwasser oder etwas Bio-Honig zum Kräutertee, vielleicht mag es lieber mehlige statt festkochende Kartoffeln, etc. Diese kleinen Unterschiede können manchmal eine Sesam-öffne-dich-Reaktion auslösen.

Schritt 3: Umwelt

Fluoridfrei besser schlafen

Fluoride sind Umweltgifte, die in einer sehr kleinen Menge bereits hochgradig lebensgefährlich sind. Sie sind vergleichbar mit Arsen und Blei und befinden sich in herkömmlichen fluoridierten Zahncremes, fluoridierten Speisesalzen, Leitungswasser und werden zur Kariesprophylaxe verabreicht. Sie gelangen ungehindert ins Gehirn und schädigen maßgeblich dort die Zirbeldrüse. Hierdurch entstehen Schlafprobleme, chronische Müdigkeit, Hyperaktivität, ein niedrigerer Intelligenzquotient, Lernschwierigkeiten, Lethargie und Depressionen. Achten Sie daher auf eine fluoridfreie Zahnpasta und verwenden Sie eine unbehandelte Holz-Zahnbürste zum Zähneputzen.

Elektrosmog stört den Schlaf

Im Kinder- und Elternschlafzimmer sollten keine Elektrogeräte incl. Radiowecker, Babyfon Handy, Telefon, PC etc. vorhanden sein. Auch das WLAN sollte abends und zu den Schlafenszeiten des Kindes entstöpselt werden, da sie körperlichen Stress, Nervosität, Unruhe, Schlaflosigkeit und vieles mehr verursachen.

Ihre Umsetzung: Überprüfen Sie Ihren Haushalt auf mögliche schädliche Einflüsse und beseitigen Sie diese.

Ist mein Kind hochsensibel?

Finden Sie mithilfe diesem einfachen und effizienten Selbsttests heraus, ob Ihr Kind hochsensibel ist. Laden Sie nun hier den kostenlosen Selbsttest herunter.

Ich komme nicht weiter, was kann ich tun?

Jedes Kind ist einzigartig und anders. Wenn Sie auf direktem Wege das Schlafproblem Ihres Kindes lösen möchten, wenden Sie sich vertrauensvoll für ein kostenloses Beratungsgespräch an mich. Ich habe ein speziell vierwöchiges Programm für einen gesunden Schlaf für Kinder entwickelt und das auf Ihre Bedürfnisse und auf die Ihres Kindes eingeht. Gemeinsam mindern wir die Schlafprobleme Ihres Kindes nachhaltig und effizient.

Die Schlafprobleme Ihres Kindes sind nicht nur für Ihr Kind belastend. Sie selbst leiden, weil Sie sich vermutlich Sorgen um Ihr Kind machen und selbst auch unter Schlafentzug leiden. Da Schlafprobleme die Gesundheit negativ beeinträchtigt, empfehle ich Ihnen rasch zu handeln. Das erste Beratungsgespräch ist unverbindlich und ist der erste einfache Schritt zu gesundem Schlaf.

Ich freue mich auf Ihren Anruf.