5 Tipps, wie Sie die Reizüberflutung bei Ihrem Kind reduzieren können

1. Tipp: Struktur und Kommunikation

Struktur ist gerade für hochsensible Kinder sehr wichtig, denn sie schafft eine emotionale und psychische Sicherheit. Sie fördert die innere Ruhe und die Selbstsicherheit Ihres Kindes. Ein liebevoller, sanfter und offener Umgang mit Ihrem Kind, bildet die Grundlage für ein entspanntes Miteinander und fördert die positive, ganzheitliche Entwicklung Ihres Sprösslings.

Erstellen Sie z.B. gemeinsam mit Ihrem Kind einen Wochenplan mit möglichst vielen Bildern, da hochsensible Kinder in Bildern denken. Je kreativer und selbstständiger, desto mehr Freude erfährt Ihr Kind beim Wahrnehmen seiner Termine.

Fragen Sie Ihr Kind welcher Wochentag welche Farbe haben soll, sollen Mama und Papa als Strichmännchen abgebildet sein oder sollen eher Fotos genutzt werden, etc. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf. Dieser Wochenplan sollte auf Augenhöhe des Kindes z.B. in der Küche oder im Wohnzimmer angebracht werden. Wenn Sie Wichtiges kommunizieren möchten, eignet sich die Bildersprache als Kommunikationsmittel am Besten. Schauen Sie Ihrem Kind während des Gesprächs in die Augen und berühren Sie es sanft dabei und lassen Sie es am Ende der Unterhaltung in seinen Worten Ihre Botschaft wiederholen.

2. Tipp: Rückzug und Ruhe

Rückzug braucht ein hochsensibles Kind viele Male am Tag. Wenn Ihr Kind im Kindergarten oder in der Schule ist, sollten Sie zuerst die Einwilligung Ihres Kindes einholen, bevor Sie mit den Erziehern über die Hochsensibilität Ihres Kindes sprechen. Idealerweise finden Sie gemeinsam Ruhepole, wo sich Ihr Kind bei Bedarf unbemerkt hinbegeben und sich entspannen kann. Kindergärten und Schulen, die in der Nähe eines Waldes, also ruhig und in der Natur gelegen sind, sind ideale Standorte für hochsensible Kinder, insbesondere dann wenn Sie dort plastikfrei, eine vollwertige und naturbelassene Mahlzeit zu sich nehmen können. Zuhause im Kinderzimmer können Sie zusammen mit Ihrem Sprössling eine Ruheoase mit Kuschelecke kreativ einrichten. Fragen Sie Ihr Kind, was es möchte und stellen Sie stets nur zwei Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung, damit es sich nicht überfordert fühlt. Möchtest du lieber eine Schaukel oder eine Hängematte? etc. Wichtig ist dabei darauf zu achten, dass Sie ausschließlich Naturmaterialien verwenden, also auf Plastik, Kunststoffe, Synthetik wie auch auf Aluminium verzichten, da diese Schadstoffe enthalten.

3. Tipp: Reizarme Umgebung schaffen

Das Gehirn von Kindern ist sehr empfindsam, denn Kinder haben noch dünnere Schädelknochen und weichere Hirnmasse als wir Erwachsene. Jegliche Art von Elektrosmog, z.B. durch Energiesparlampen, Handys, WIFI, Mikrowelle, Babyfon wirken um mehr als 50% stärker auf das Gehirn des Kindes ein, mit fatalen gesundheitlichen Schäden. So ist heute nachgewiesen, dass z.B. Hyperaktivität, ADHS, Schlafprobleme, ein geschwächtes Immunsystem oder Verhaltensstörungen typische Folgeerscheinungen dieses Elektrosmogs sind. Daher stelle ich Ihnen die Frage, braucht Ihr Kind wirklich ein Handy? oder geht es auch anders?

Wie schütze ich meine Familie vor Elektrosmog?

Elektrische und magnetische Felder können Sie leicht vermeiden, in dem Sie elektrische Geräte nach dem Gebrauch Reizüberflutung bei Kindern | 5 Tipps wie Sie eine Reizüberflutung reduzieren können Bevorzugen Sie eine Kabelverbindung statt einer drahtlosen Verbindung. DECT-Telefone sind bekannt, dass Sie oftmals hochfrequente Felder bewirken und eine entsprechende Strahlung bewirken. Wenn im Kinderzimmer elektrisch betriebene Spielzeuge vorhanden sind, sollten Sie diese nach Gebrauch vom Stromnetz nehmen. Das Kinderbett können Sie ca. 10 cm von der Wand platzieren, denn auch in den Wänden verlaufen Elektroleitungen, die Strahlenfelder entstehen lassen und dadurch Schlafprobleme verursachen.

Es gibt Fachbetriebe, die sogenannte kompensierende Magnetische Oszillatoren auf dem Markt lanciert haben, die unseren Organismus vor schädlichen elektromagnetischen Wellen schützen. Lassen Sie sich idealerweise von einer Fachperson beraten.

4. Tipp Ausgewogene Ernährung

Aus meiner Erfahrung, weiss ich, dass der Körper eines hochsensiblen Kindes noch sehr viel stärker als bei normal sensiblen Kindern auf nicht natürliche Lebens- und Nahrungsmittel reagiert. Daher ist eine gesunde, vollwertige frisch zubereitete Mahlzeit aus naturbelassenen Lebensmitteln eine wichtige Voraussetzung für die Gesundheit Ihres Kindes. Ich habe viel experimentiert und es ist tatsächlich möglich gesundes leckeres Essen in kurzer Zeit zuzubereiten. Dämpfen und kochen sind die idealen Zubereitungsarten für Hochsensible, die zudem auch zeitsparend sind, denn sie können z.B. unterschiedliches Gemüse wie Möhren, Kürbis oder Pastinaken in einem Topf zusammen dämpfen. Hingegen werden frittierte, stark gebratene, gegrillte Speisen schlecht vertragen, da diese Zubereitungsarten wichtige Nähr- und Vitalstoffe zerstören und giftige Schadstoffe dabei entstehen.

Gesundes Kindergeschirr

Gesunde Ernährung bringt jedoch nur etwas, wenn Sie Ihre Speisen auch in gesunden Kochutensilien zubereiten, d.h. in unbeschichteten Pfannen und Töpfen. Versuchen Sie es mal mit unbehandeltem Holzgeschirr und Holzbesteck aus Ahorn, Fichte oder Buche. Unbehandeltes Holz hat eine antibakterielle Wirkung. Bei richtiger Pflege ist Holz langlebig und geht nicht so schnell kaputt und macht zudem kaum Lärm. Unbehandeltes Holz enthält keine Schadstoffe im Gegensatz zu Edelstahlbesteck, welches Schwermetalle wie Nickel und Chrom enthält. Holz ist überdies auch sehr ästhetisch und zugleich ökologisch.

5. Tipp: Fluoride

Fluoride sind Umweltgifte, die nachgewiesen bereits in einer sehr kleinen Menge hochgradig giftig sind ähnlich wie Arsen und Blei. Bei Babys und Kindern gelangen durch konventionelle Zahncremes, fluoridhaltiges Speisesalz oder fluoridiertes Leitungswasser ungehindert ins Gehirn und schädigen maßgeblich dort die Zirbeldrüse, welche für die Bildung des Schlafhormons Melatonin zuständig ist. Fluoride schwächen das Immunsystem, schädigen das zentrale Nervensystem und können chronische Müdigkeit, Hyperaktivität, einen niedrigeren Intelligenzquotienten, Lernschwierigkeiten, Lethargie und Depressionen bewirken.

Fluoride und Reizüberflutung

Fluoride verringern deutlich die Stressresistenz, so dass eine Reizüberflutung bei Ihrem Kind sehr schnell erreicht werden kann. Also wenn Sie sich wundern warum Ihr Kind bei jedem bisschen quengelt, dann prüfen Sie ob Fluoride die Ursache sein können. Denn gerade Babys und Kinder wirken sehr sensibel auf dieses Umweltgift, dass auch in Fertiggerichten, Fast-Food, Fluoridtabletten für Babys enthalten ist und auch bei Kariesprophylaxen verabreicht wird.

Was geschieht wenn die Hochsensibilität unerkannt bleibt?

Viele unter Ihnen haben haben sich von Lehrpersonen Aussagen, wie Ihr Kind sei nahe am Wasser gebaut, sei unkonzentriert oder aggressiv etc. anhören müssen. Wertungen dieser Art sind heute leider alltäglich und können schnell dazu führen, dass Ihr Kind als „nicht normal“ betrachtet wird, da es seine Umwelt anders, differenzierter wahrnimmt als es die Mehrheit tut. Reizüberflutung bei Kindern, die die Ursache verschiedenster Verhaltensweisen ist, führt daher nicht selten zu Fehldiagnosen wie ADS oder AHDS. Schnell werden Medikamente, wie beispielsweise Ritalin verschrieben, die schwere gesundheitliche Folgen für das Kind nach sich ziehen. Denn der Körper eines hochsensiblen Kindes verträgt Medikamente deutlich schlechter als das eines nicht hochsensiblen Kindes. Einmal in eine Schublade gesteckt, ist es sehr mühselig da wieder rauszukommen, mit fatalen Folgen für das weitere Leben Ihres Kindes.

Lassen Sie sich bitte nicht verunsichern, unter Druck setzen oder gar Angst machen. Informieren Sie sich bei Experten für Hochsensible und sprechen Sie mit Ihrem Kind offen und herzlich über seine Gefühle. Achten Sie darauf, dass Sie Ihr Kind nicht be- oder verurteilen, denn es fühlt Ihre Emotionen ganz genau. Je entspannter Sie sind, desto entspannter wird auch Ihr hochsensibles Kind sein.

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