Wie Heuschnupfen durch die richtige Ernährung lindern

Es ist ein warmer Frühjahrsmorgen, die Sonne scheint und die Amseln zwitschern. Alex, 7 Jahre alt sitzt im Klassenzimmer, seine Nase läuft und seine Augen jucken. Auf den Unterricht kann er sich so kaum noch konzentrieren. Das geht schon seit 3 Jahren, berichtet seine Mutter. Sie möchte nicht riskieren, dass Alex noch Asthma bekommt, wie es bei einer Schulkameradin von ihm geschehen ist.

Mögliche Ursachen für Heuschnupfen

Meist ist es eine Kombination aus ungünstigen Faktoren, die eine Heuschnupfen Allergie auslösen. Wenn die Lebens- und Nahrungsmittel aus konventionellem Anbau stammen, sind sie mit Pestiziden, Schwermetallen, Herbiziden und anderen Schadstoffen belastet.

Auch Haut- und Pflegeprodukte sollten keine Duft- und Konservierungsstoffe wie Parabene, Mineralöle, etc. enthalten. Denn auch sie gelangen über die Haut in den Blutkreislauf und machen auf Dauer krank. Ein weiterer wichtiger Auslöser von Allergien sind Impfungen, die das Immunsystem nachhaltig schädigen.

Histamin Unverträglichkeit - Ursache von Heuschnupfen

Histamin ist ein natürlicher Stoff, der vom Körper produziert wird und auch in vielen Lebensmitteln enthalten ist. Eine Funktion von Histamin ist es wichtige Abwehr- und Entzündungsreaktionen auszulösen, um unseren Körper z.B. vor Schäden durch Eindringlinge zu schützen. Wenn jedoch durch negative Umwelteinflüsse unsere Darmschleimhaut durch Schadstoffe geschädigt ist, kann das Histamin im Darm nicht vollständig abgebaut werden. Infolge gelangt es in den Blutkreislauf und es kommt zu verschiedenen Beschwerden.

Woran erkenne ich einen Histamin-Überschuss?

Der Histamin-Überschuss äußert sich z.B. nach einem Insektenstich, wenn eine starke Schwellung auftritt oder es im schlimmsten Fall zu einem anaphylaktischen Schock kommt. Weitere Symptome nach einer histaminreichen Mahlzeit sind Atembeschwerden, Kreislaufprobleme, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Rötung im Gesicht, Naselaufen, Schwindel oder Übelkeit.

Welche Nahrungsmittel sind histaminreich?

Besonders histaminreich sind Fleisch, Fisch und Kuhmilchprodukte. Eine Histaminempfindlichkeit fördern zudem Koffein, Alkohol, Fertigprodukte,, kohlensäurehaltige Getränke, Soft- und Energy Drinks, Zucker, Tomaten, Weizenprodukte, Meeresfrüchte, lang gelagerte und gereifte Lebensmittel, Konservengemüse und Sojaprodukte.

Welche Früchte bei Heuschnupfen meiden?

Meiden Sie den Konsum von Ananas, Avocado, Bananen, Erdbeeren, Himbeeren und Zitrusfrüchte.

Welche Lebensmittel lindern Heuschnupfen?

Konsumieren Sie naturbelassene Lebensmittel, aus biologisch zertifiziertem Anbau wie Blumenkohl, Brokkoli, Zucchini, Karotten, Lauch, Quinoa, Mangold, rote Bete, Kürbis, Zwiebelgewächse, Gurken, Süßkartoffeln, Blattsalate, Radieschen, Spargel und frische Kräuter.

Welches Naturheilmittel hilft besonders gut bei Heuschnupfen?

Als natürliches Anti-Histamin können Sie als Gewürz frische Kurkumawurzeln in Ihren Speiseplan einbauen. Kurkuma kann zur Vorbeugung von Heuschnupfen und zur Verringerung deren Symptome eingesetzt werden und wirkt stark entzündungshemmend.

Allergieschutz durch Sonnenlicht und Kalzium

Im Winter bewirkt die geringe Sonneneinstrahlung eine Abnahme des Vitamin-D-Spiegels im Körper. Dies wiederum kann einen Kalzium-Mangel nach sich ziehen. Da Vitamin-D und Kalzium jedoch für einen Allergieschutz wichtig sind, sollten Sie sich von einem Ernährungsberater hinsichtlich Ihrer Vitamin-D und Kalzium Zufuhr individuell beraten lassen.

Vitamin-D wird durch Sonne in der Haut gebildet

Die Sonne ist die wichtigste Vitamin-D-Quelle. Denn Vitamin-D wird zu 90% in der Haut gebildet, aber nur dann, wenn wir uns nicht mit Sonnencremes eincremen. Da Sonnencremes meist einen UV-Schutz beinhalten, unterbinden sie die Vitamin-D-Bildung in der Haut. Vitamin D ist für ein gesundes intaktes Immunsystem und für gesunde Knochen unerlässlich.

Heuschnupfen und Hochsensibilität

Alex ist ein ruhiger Junge, der den anderen Kinder lieber beim Spielen beobachtet als gleich mitzuspielen und in den Pausen die Ruhe und den Rückzug sucht. Dann kann er sich auch wieder gut auf den Unterricht konzentrieren. Es stresst ihn, wenn andere Mitschüler um ihn herum rumtoben und laut sind. Alex gehört zur Gruppe der hochsensiblen Personen, im Fachjargon als HSP bezeichnet. Er ist ein gesunder Junge, der im Vergleich zu seinen normal sensiblen Mitschülern seine Umwelt sehr viel differenzierter und feiner wahrnimmt. Sein Gehirn ist so konstruiert, dass es doppelt so viel Daten aufnimmt als es bei normal sensiblen Menschen der Fall ist. Die Verarbeitung dieser Daten erfordert Ruhe und Zeit. Ist dies nicht gegeben, weil z.B. die Pause zu kurz ist, viel Lärm um ihn herum ist, etc. findet schnell eine Reizüberflutung statt. Gesellen sich weitere ungünstige Faktoren hinzu, wie schlechte Ernährung, Stress, Elektrosmog, etc. können Krankheiten, wie z.B. Heuschnupfen daraus entstehen.

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Weil Heuschnupfen zu weiteren schweren Krankheiten führen kann, sollte früh genug gehandelt werden.

Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, was genau Heuschnupfen bei Ihnen oder Ihrem Kind auslöst, biete ich ein kostenloses Beratungsgespräch an, um Ihnen zu helfen.